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ADAC Kündigung: So kündigen Sie per EMail
Ich muss einen Beitrag etwas außerhalb meines üblichen Themenspektrums verfassen. Off-Topic, wie der Netzbürger dazu sagt. Mein Beitrag, warum man aus Nachhaltigkeitsgründen den ADAC kündigen sollte, führt immer wieder zu Anfragen. Als Grund vermute ich mal, dass der ADAC auf seiner Website zwar dick um neue Mitglieder buhlt und auch Plus- und Partnerschaftsmitgliedschaften anbietet, letztere kann man auch bequem "zusammenführen", aber eine Kündigung sucht man vergebens.

Also hier eine einfache Textvorlage, die man per Mail an den ADAC schickt:
Sehr geehrte Damen und Herren,

fristgemäß möchte ich meine ADAC-Mitgliedschaft  (Mitgliedsnummer: *Hier Ihre Mitgliedsnummer einsetzen*) kündigen.
Bitte bestätigen Sie mir die Beendigung der Mitgliedschaft zum kommenden Beitragsjahr.

Mit freundlichen Grüßen
*Ihr Name*
Das Ganze geht dann an die Adresse service@gks.adac.de. Um es besonders bequem zu machen, ist bereits der Text vorbelegt. Sie müssen nur noch die Mitgliedsnummer und Ihren Namen einfügen.



Übrigens: Aller Wahrscheinlichkeit wird Sie jemand aus dem Callcenter anrufen und versuchen zu überreden, die Mitgliedschaft weiterzuführen. Aber keine Angst, der ADAC ist durchaus seriös und lässt einen wirklich aus dem Vertrag, wenn man rechtzeitig kündigt. Rechtzeitig bedeutet drei Monate vor Jahresende. Die Kündigung per Mail ist übrigens durchaus sicher. Wenn ein Unternehmen eine Mail-Adresse anbietet ist es verpflichtet Mails empfangen zu können. Man müsste also theoretisch nur den Versand beweisen können und das es dabei keinen Fehler gab. Im Zweifelsfall aber einfach eine Woche früher abschicken und nochmals nachfragen, falls sich der ADAC nicht meldet.

Bitte beachten Sie, dass es sich hier nicht um eine offizielle Anleitung handelt. Es sind rein meine privaten Erfahrungen. Auch will ich keinesfalls den ADAC in irgendeiner Weise schlecht machen. Wer schon mal die Leistungen des ADAC in Anspruch genommen hat, ist froh, dass es ihn gibt.





Ein weiterer Artikel aus dem Blog:



Oh, man. Wie tief ist die ARD gesunken. Journalismus in einer Qualität, wie ich sie nur Sat1 zugetraut hätte. Der große Skandalbericht "Geheimsache Bio" enthält genau NULL Neuigkeiten und trotz der sichtlichen Bemühungen der Moderatorin will nicht so recht ein Skandal aufkommen. Das schlimmste was man vorbringen kann ist, dass der Bioland Chef versucht hat, sie von einer einseitigen Berichterstattung abzubringen. Aber sie ist stolz darauf, dass sie es trotzdem gemacht hat. Hey Frau Reschke, ich bin Blogger, ich darf einseitig schreiben was ich will. Von einer Journalistin erwarte ich etwas mehr Professionalität. Für meine Gebühren kann ich das doch wohl verlangen, oder? Statt dessen gibt es zumindest im Panorma-Kurzbeitrag eine Eröffnung, die von Arroganz nur so strotzt. Die bilden sich doch tatsächlich ein "Bio kaputt" zu machen, mit einem Bericht, der einfach NICHTS an Substanz enthält. Nur wer sich absolut noch nie mit Bio befasst hat, der wird etwas für ihn neues erfahren. Echte Probleme werden überhaupt nicht angegangen.

Natürlich gibt es Probleme. Das erfährt jeder, der schon einmal einen Bio-Laden betreten hat. Soviel Informationsmaterial und kostenlose Zeitschriften wie dort in der Regel ausliegen, kann man gar nicht lesen. Das wäre den Journalisten aber anzuraten gewesen. Es gibt ganz andere Dinge, die man in einer breiteren Öffentlichkeit diskutieren müsste, als das, was in dem Bericht angesprochen wird.

Das ausgerechnet Geschäftemacher der Sorte "ich mache Bio nur zusätzlich, weil man damit Geld verdienen kann" im Beitrag zu Wort kommen und über Bio schimpfen dürfen ist ja klar. Diese Leute findet man überall. Die sind genervt weil sie sich mit etwas befassen müssen, was sie eigentlich selbst nicht gut finden. Ich kaufe von solchen Produzenten nichts. Das ist Bäh-Bio. Das darf man schlecht machen.

Sehr witzig auch, wie man versucht den Eindruck zu erwecken, Bio-Gemüse und Bio-Obst wächst von ganz allein. Wie schrecklich, dass auch Bio-Bauern sich um ihre Pflanzen kümmern müssen. Das müssen sie noch viel mehr als im konventionellen Bereich. Bei Demeter ist das eine Wissenschaft für sich. Kupfer ist dann das schlimmste was man wohl gefunden hat. Vermutlich aber nur, weil das seit Jahren in der Diskussion ist und man immer versucht die Mengen zu begrenzen. Das konnten dann selbst so schlechte Journalisten wohl nicht übersehen.

Über gesundheitliche Vorteile will ich jetzt nicht reden. Diese Diskussion um sekundäre Pflanzenstoffe und sonstige Nährstoffe ist einfach nur lächerlich. Fakt ist, dass 90 % der konventionellen Lebensmittel schlecht sind. Je verarbeitetet, desto mehr. Wer will, kann gerne sein Geld dafür ausgeben. Ich tue das nicht. Wem das zu pauschal ist, der darf gerne mein Buch lesen.

Was ich mir wünsche, wäre eine ernsthafte Sendung. Eine, wo man die wirklichen Probleme bei Bio anspricht. Dort sollte man erklären, dass Qualität und Billig nicht immer gemeinsam gehen. Das konventionelle und bio Mischbetriebe problematisch sind. Das Billig-Bio vom Discounter nicht das gleiche ist, wie das, was im Bio-Laden angeboten wird. Das die Politik Landwirte bei der Umstellung mehr unterstützen muss, damit der eigene Bedarf gedeckt werden kann. Das die Tierhaltung bei Bio Betreiben zwar um Welten besser ist als konventionell, aber trotzdem noch weiter Verbesserungsbedarf besteht. Auch gerne, dass man die Bio-Richtlinien immer weiter verschärfen, statt aufweichen muss. Da dürften die meisten der angegriffenen Bio-Vertreter zustimmen.

Eine Sendung, die wirklich über die Qualität der Lebensmittel - konventionell wie bio - informiert. Die sagt, warum besseres teurer sein muss und wo es das auch wert ist. Das wäre doch mal was. Die ARD Zuschauer sind zu dumm dafür? Oder doch nur die Fernsehmacher unfähig das zu erklären? Aber ich fürchte ja, der Wunsch nach guten Journalismus liefert nur einen Grund, sich über mich lustig zu machen.
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Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 07.01.2008 um 11:06 Uhr.
Stichworte: tipp auto adac nachhaltig
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Wussten Sie schon, dass bereits Kleinkinder direkt nach dem Stillen ihre Nahrung perfekt selbst auswählen können?
Mehr dazu im Kapitel Über den Appetit.
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Bisher 5 Kommentare:
Manuel sagte am 07.01.2008 um 16:37 Uhr:
Vertrauen ist gut, Kontrolle besser... *g*

Wenn ich daran denke, was für Stress ich mit 1+1 oder der Hanse Merkur hatte... da war ich doch sehr froh, dass ich einen "echten" Brief (mit Einschreiben) hingeschickt hatte...

Gruß, Manuel
Ben sagte am 18.04.2008 um 14:13 Uhr:
Hab jetzt die Email verschickt, bzw. vor 4 Tagen und bei ADAC.de kann ich mich schon nicht mehr einloggen. Bekomm ich die Kündigung noch bestätigt oder wie sieht das aus?
Gruß, Ben
Horst sagte am 18.04.2008 um 14:26 Uhr:
Hallo Ben,

das solltest Du besser den ADAC fragen. Wobei ich so nach etwa einer Woche den Anruf vom Callcenter bekam.

Grüße
Give Away sagte am 12.06.2008 um 13:17 Uhr:
Hallo,

danke für diesen Beitrag. Allerdings ist es schon ziemlich schlecht, wenn es im Musterbrief nur so von Rechtschreibfehlern wimmelt.

Mitgl_ei_dschaftsnummer
_die die_ Beendingung

Außerdem würde ich mir schon den Eingang der Kündigung bestätigen lassen!
Horst sagte am 12.06.2008 um 15:12 Uhr:
Danke Give Away,

die Fehler habe ich sogleich korrigiert. Die Bestätigung wird im Mustertext angefordert.

Aufgrund vermehrtem Kommentarspams sind neue Kommentare im Moment leider nicht möglich.
 

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Themen: Ernährung, Gesundheit, Abnehmen, Diät, Bio, Naturkost und Nachhaltigkeit (=LOHAS).


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