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ADAC Kündigung: So kündigen Sie per EMail
Ich muss einen Beitrag etwas außerhalb meines üblichen Themenspektrums verfassen. Off-Topic, wie der Netzbürger dazu sagt. Mein Beitrag, warum man aus Nachhaltigkeitsgründen den ADAC kündigen sollte, führt immer wieder zu Anfragen. Als Grund vermute ich mal, dass der ADAC auf seiner Website zwar dick um neue Mitglieder buhlt und auch Plus- und Partnerschaftsmitgliedschaften anbietet, letztere kann man auch bequem "zusammenführen", aber eine Kündigung sucht man vergebens.

Also hier eine einfache Textvorlage, die man per Mail an den ADAC schickt:
Sehr geehrte Damen und Herren,

fristgemäß möchte ich meine ADAC-Mitgliedschaft  (Mitgliedsnummer: *Hier Ihre Mitgliedsnummer einsetzen*) kündigen.
Bitte bestätigen Sie mir die Beendigung der Mitgliedschaft zum kommenden Beitragsjahr.

Mit freundlichen Grüßen
*Ihr Name*
Das Ganze geht dann an die Adresse service@gks.adac.de. Um es besonders bequem zu machen, ist bereits der Text vorbelegt. Sie müssen nur noch die Mitgliedsnummer und Ihren Namen einfügen.



Übrigens: Aller Wahrscheinlichkeit wird Sie jemand aus dem Callcenter anrufen und versuchen zu überreden, die Mitgliedschaft weiterzuführen. Aber keine Angst, der ADAC ist durchaus seriös und lässt einen wirklich aus dem Vertrag, wenn man rechtzeitig kündigt. Rechtzeitig bedeutet drei Monate vor Jahresende. Die Kündigung per Mail ist übrigens durchaus sicher. Wenn ein Unternehmen eine Mail-Adresse anbietet ist es verpflichtet Mails empfangen zu können. Man müsste also theoretisch nur den Versand beweisen können und das es dabei keinen Fehler gab. Im Zweifelsfall aber einfach eine Woche früher abschicken und nochmals nachfragen, falls sich der ADAC nicht meldet.

Bitte beachten Sie, dass es sich hier nicht um eine offizielle Anleitung handelt. Es sind rein meine privaten Erfahrungen. Auch will ich keinesfalls den ADAC in irgendeiner Weise schlecht machen. Wer schon mal die Leistungen des ADAC in Anspruch genommen hat, ist froh, dass es ihn gibt.





Ein weiterer Artikel aus dem Blog:



Die WDR-Sendung Markt beschäftigte sich am 25. Januar [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar] mit der Gesundheitsgefahr durch Licht aus Energiesparlampen.



Das ist alles natürlich nur die halbe Wahrheit. Ich bezweifle stark die Aussage im Film, an Fließbändern hat man mit schädlichem blauen Licht Produktivitätssteigerungen um 10-15% herbeigeführt. Solche Experimente gibt es zwar, aber dabei geht es in erster Linie darum, Tageslichtlampen mit Sonnenlichtspektrum zu nutzen, weil das dem Menschen einfach näher liegt. Solche Tageslichtlampen haben mehr Blauanteil als Glühbirnen, deren Problem ja genau das Fehlen dieses Spektrums ist. Insofern ist die Aussage nicht gelogen, aber doch ganz schön weit von der Wahrheit entfernt.

Leuchtstoffröhren gibt es ja schon lange, die sind im Grunde noch viel schlimmer als jede Energiesparlampe. Auch kann man die nicht alle über einen Kamm scheren. Das Lichtspektrum von Glühbirnen ist auch alles andere als gut, was man in dem Bericht irgendwie umgekehrt darstellt. Spezielle Tageslichtlampen, die dem Sonnenlicht nahe kommen, sind technisch gesehen eher wie Energiesparlampen. Das Flackern ist tatsächlich nervig, heute aber deutlich besser als bei Leuchtstoffröhren vor 20 Jahren. Wie sehr das nun krank machen kann, ist wohl vom Einzelfall abhängig.

Da wird in der Zukunft aber noch einiges auf uns zukommen. So gibt es auch heute schon Techniken von Projektoren (DLP), die einen Regenbogeneffekt erzeugen, den manche Menschen stärker wahrnehmen als andere. Bei den neuen 3D-Techniken wird das noch weiter gehen. Nicht wenige dürften den 3D-Kinogenuss mit Kopfschmerzen und Schwindel bezahlen. Und auch bei PC und Handy-Displays treiben die Hersteller lustige Anordnungen der Subpixel (die einzelnen RGB-Bestandteile), was bei empfindlichen Menschen zu Irritationen führen kann. Ich persönlich schalte bei Windows das sogenannte ClearType immer aus, weil ich auch das Gefühl habe, das nicht zu vertragen. Dabei werden die einzelnen roten, grünen und blauen Pixel des LCD-Bildschirm einzeln genutzt um Schriften weicher darzustellen. Wenn man genau hinsieht, merkt man einen leichten Farbsaum um Buchstaben. Wenn man nicht genau hinsieht, wirkt es echt toll.

Mal abgesehen davon, dass es geradezu lächerlich ist, wenn eine Fernsehsendung vor flackernden Bildern in unnatürlichen Farbspektren warnt. Denn egal ob Röhre oder LCD, so schlimm wie ein Fernseher ist keine Lampe. Das gilt natürlich auch für den PC-Monitor. 8-)

Wer vor den blauen Anteilen im Licht tatsächlich Angst hat, der kann sich natürlich helfen. Computerschutzbrillen für genau dieses Problem gibt es hier [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar] (Disclaimer: Für die Betreiberin dieses Shops habe ich vor längerer Zeit schon mal Programmierdienstleistungen erbracht).

Via Konsumpf.
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Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 07.01.2008 um 11:06 Uhr.
Stichworte: tipp auto adac nachhaltig
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Wussten Sie schon, dass bereits Kleinkinder direkt nach dem Stillen ihre Nahrung perfekt selbst auswählen können?
Mehr dazu im Kapitel Über den Appetit.
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Bisher 5 Kommentare:
Manuel sagte am 07.01.2008 um 17:37 Uhr:
Vertrauen ist gut, Kontrolle besser... *g*

Wenn ich daran denke, was für Stress ich mit 1+1 oder der Hanse Merkur hatte... da war ich doch sehr froh, dass ich einen "echten" Brief (mit Einschreiben) hingeschickt hatte...

Gruß, Manuel
Ben sagte am 18.04.2008 um 15:13 Uhr:
Hab jetzt die Email verschickt, bzw. vor 4 Tagen und bei ADAC.de kann ich mich schon nicht mehr einloggen. Bekomm ich die Kündigung noch bestätigt oder wie sieht das aus?
Gruß, Ben
Horst sagte am 18.04.2008 um 15:26 Uhr:
Hallo Ben,

das solltest Du besser den ADAC fragen. Wobei ich so nach etwa einer Woche den Anruf vom Callcenter bekam.

Grüße
Give Away sagte am 12.06.2008 um 14:17 Uhr:
Hallo,

danke für diesen Beitrag. Allerdings ist es schon ziemlich schlecht, wenn es im Musterbrief nur so von Rechtschreibfehlern wimmelt.

Mitgl_ei_dschaftsnummer
_die die_ Beendingung

Außerdem würde ich mir schon den Eingang der Kündigung bestätigen lassen!
Horst sagte am 12.06.2008 um 16:12 Uhr:
Danke Give Away,

die Fehler habe ich sogleich korrigiert. Die Bestätigung wird im Mustertext angefordert.

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Themen: Ernährung, Gesundheit, Abnehmen, Diät, Bio, Naturkost und Nachhaltigkeit (=LOHAS).


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