Im
Amapur-Blog wird über eine Studie berichtet, bei der mit Studentinnen ein Test durchgeführt wurde. Ein Teil der Gruppe wurde währenddessen eine Schüssel M&Ms vorgesetzt, die sie nicht essen durften. Der Rest des Tests war identisch. Nach dem Test wurden allen Teilnehmerinnen M&Ms angeboten, wobei die Gruppe, die beim Test keine M&Ms zu sehen bekam, deutlich öfter zulangte. Die Forscher schließen nun daraus, dass man die
Widerstandskraft gegen Süßigkeiten trainieren kann, wenn man sich diesen bewusst aussetzt.
Meine Meinung:
Totaler Blödsinn. Wenn man ihnen zuerst verbietet zuzulangen und später doch anbietet, wird bei den meisten das vorherige Verbot noch im Geiste präsent sein. Wer dagegen zuhause Süßigkeiten hortet und so seinen
Widerstand trainieren will, wird daran scheitern.
Übrigens:
Auch wenn im
Fernsehen essende Menschen und Lebensmittel gezeigt werden, animiert das die Zuseher zum Essen. Ein Trainingseffekt, dass man später weniger davon essen würde, weil man Lebensmittel gesehen hat, die man nicht essen konnte, ergibt sich dadurch nicht. Eher das
Gegenteil ist der Fall, was die
Werbeindustrie auch ausnutzt.