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Ökologischer Fußabdruck von Wein
Bei Telepolis kann man sich über den ökologischen Fußabdruck von Wein informieren. Allerdings ist die dort vorgestellte Studie sehr amerika-lastig. Als größtes Umweltproblem wird der Transport angesehen, wo es aber durchaus Lösungen gibt. Delinat transportiert beispielsweise die Weine in Tankwagen und füllt erst "vor Ort" ab.
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Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 16.11.2008 um 13:26 Uhr.
Stichworte: kurzmeldung wein
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Bisher 6 Kommentare:
Iris sagte am 17.11.2008 um 16:34 Uhr:
was für ein idiotischer Artikel! Da steht doch tatsächlich "Zur Berechnung des CO2-Verbrauchs einer Flasche Wein haben die beiden Autoren nur die Produktion und Distribution, nicht aber beispielsweise die Landnutzung oder die Verwendung vonn Chemikalien einbezogen. Der Anbau von Weintrauben verbraucht im Vergleich zur Erntemenge relativ viel Land. Aus einem Hektar werden nur 400-800 kg gewonnen, bei Getreide sind es 30-80 Tonnen!"

400/800 kg Trauben, also grob 3oder 6hl/ha - das hätte den Autoren doch ins Auge springen müssen - in Europa liegen die für Tafelwein erlaubten und oft auch erreichten, wenn nicht sogar überschrittenen Ertragsmengen bei 90hl/ha, die meisten Appellationen erlauben noch zwischen 45 und 60 hl/ha - also soweit zu den schlecht kopierten oder nicht überprüften Zahlen.

Der Wasserverbrauch scheint sehr spezifisch amerikanisch zu sein - in den meisten Gegenden Frankreichs z.B. ist die Bewässerung für Qualitätswein schlicht verboten, höchstens bei Jungspflanzungen zum Installieren der Reben erlaubt.

Natürlich spielt im industriellen Anbau, wie in jeder Form von Landwirtschaft, der Einsatz von Traktoren und Spritzmitteln eine Rolle. Hier sollte man aber darauf achten, dass in so manchen Artikeln zu diesem Thema der Verbrauch von Diesel für Traktoren in den Vordergrund geschoben wird, um dann vorzurechnen, dass Unkrautvertilgungsmittel weniger CO2 zum Ausbringen benötigen, als umgeplügte Weinberge - das erinnert mich stark an die Argumente der Kernkraft-Lobby, die die Atommeiler auch mit dem Hinweis auf den CO2 Ausstoß von anderen Kraftwerken plötzlich als "sauber" verkauft.

Und so könnte man die angeblichen Fakten noch weiter auseinandernehmen.

Auch der Transport in Tanks - und das bei einer Biokette - ist wohl nur die halbe Wahrheit. Das ermöglicht vor allem, billigeren Rohstoff für die eigene Flaschenabfüllung einzukaufen und die Handelsspanne zu vergrößern - aber da Geiz auch in den Kreisen von Bioweinkunden und Vertreibern durchaus geil sein kann, macht sich natürlich keiner Gedanken darüber, ob damit dem kleinen Biowinzer nicht wieder auf Dauer zugunsten des industriell betriebenen Biobetriebs großer Investoren der garaus gemacht wird. Es gibt aber auch eine sozialethische Verantwortung bei der Ökologie, dazu gehören Arbeitsbedingungen und Lebensstandart auch auf Seiten der Erzeuger.

und so weiter, und so weiter...

Auf jeden Fall sieht man, das hier eine neue lohnende Marketingstrategie in Richtung der ach so beliebten, kaufkräftigen LOHAS schon voll greift.



Horst sagte am 17.11.2008 um 16:45 Uhr:
Vielen Dank für Deine Ausführungen.

Wenn ich schonmal eine Expertin hier habe, muss ich aber gleich nachfassen. 8-)
Du findest also Bio-Weinversender wie Delinat eher schlecht, verstehe ich das richtig? Was empfiehlst Du stattdessen? Wie komme ich an Wein vom kleinen Bio-Winzer?
Iris sagte am 17.11.2008 um 18:31 Uhr:
Ne, natürlich finde ich Bioweinversender nicht schlecht, ich finde nur, dass man das Argument, man arbeite ökologischer, weil man den Wein in Tanks einkauft und dann vor Ort abfüllt, erst mal auf die wahren Beweggründe (billigerer Einkaufspreis, evtl eigene "homogene" und wenig kontrollierbare Mischsätze, falls das dann als "brand" verkauft wird, etc.) abklopfen sollte.

Als Kleinwinzer macht mich sowas imme mißtrauisch.

Ansonsten kenne ich die Firma nicht:-)
Iris sagte am 17.11.2008 um 18:46 Uhr:
ach, jetzt habe ich den zweiten Teil Deiner Frage nicht beantwortet: es gibt ja genug Anbieter von Bio-Weinen, auch online. Da muss man sich halt schlau machen, in dem man ein paar der angebotenen Weine mal im Internet nachschaut, oft haben die Winzer ja selber inzwischen Seiten, auf denen man sich über ihre Arbeitsweise, ihre Philosophie und ihr Angebot informieren kann. Wenn man dann nicht direkt bestellen kann oder will, kann man ja bei einem der Händler vorstellig werden:-)
Florian sagte am 18.11.2008 um 21:03 Uhr:
Als langjähriger Delinatkunde muss ich nun mal ein Lanze für diesen Weinhändler brechen. Nicht nur die Weine schmecken sehr gut, sondern auch das ganze Umfeld (Werbematerial auf Recyclingpapier, Abholservice der Weinkartons, etc.) ist auf jeden Fall ökologisch ausgrichtet.
Horst sagte am 18.11.2008 um 21:24 Uhr:
@Florian: Iris hat Delinat auch nicht direkt angegriffen. Ich bin selbst ebenfalls bekennender Kunde von denen. Lass es Dir schmecken. 8-)

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