
Das
Bio-Milch sich von konventioneller unterscheidet ist nicht neu. Ein Kieler Forscher arbeitet an einem eindeutigen
Prüfverfahren und hat dazu verschiedene
chemische Parameter gemessen. Wobei alles letztlich auf eine unterschiedliche
Futterzusammensetzung abzielt, die sich sehr stark auf die
Milch auswirkt. Via wissenschaft.de [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar]. Ich glaube ja, das funktioniert tatsächlich
nur in Kiel so leicht. Im
Alpenraum gibt es nämlich durchaus noch
Nicht-Bio-Kühe, die auch einmal etwas anderes als
Mais, Soja und Silage zu fressen bekommen. Wobei deren Milch dann ja auch besser ist,
Bio hin oder her.
Das mit den Kühen im Allgäu stimmt, allerdings darf man sich nicht durch die Bilder auf der Verpackung oder die Werbung täuschen lassen. Wer den Münchener Flughafen kennt und weiß, wo der liegt - die Molkerei Weihenstephan liegt mehr oder weniger direkt in der Einflugschneise. Und die Milch stammt wirklich zu einem großen Teil aus der Umgebung. Die Almwiesen, mit denen Weihenstephaner gerne wirbt, sind also Luftlinie noch über 100km entfernt. Also auch wenn manche vielleicht dieses Bild im Kopf haben: 95% von Bayern ist absolut keine Alpenlandschaft! ;o)