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Neue Artikel im Blog ohne Diät:

Kurzmeldungen aus dem Blog ohne Diät:

  1. Alkohol hält fit? (16.01.2009)
    Kalifornische Forscher haben herausgefunden, dass mäßiger Alkoholkonsum die Fitness im Alter erhalten kann. Dazu soll man aber bereits mit dem Trinken anfangen, wenn man noch gesund ist. Die Daten basierten auf einer amerikanischen Gesundheitserhebung zwischen 1982 und 1992 mit 4276 Personen. Die Probanden wurden dabei in 3 Gruppen unterteilt, wobei man bei weniger als 12 Drinks im Jahr als Abstinenzler galt, bei weniger als 15 Drinks pro Woche und dabei weniger als 5 pro Tag als mäßiger Trinker und bei allem darüber als starker Konsument. Dabei hatten die mäßigen Trinker ein Risiko von 17,7 % innerhalb von 5 Jahren körperlich beeinträchtigt zu werden oder zu sterben. Bei den Vieltrinkern waren es 21,4 % und bei den Abstinenten 26,7 %. Via Focus. Also ich halte die Sache für unglaubwürdig. Mal abgesehen davon, dass ich 14 Drinks pro Woche gar nicht so wenig finde, ist eine solch starre Einteilung doch arg fragwürdig. Irgendwie habe ich das Gefühl, die kalifornischen Weine sind an den Ergebnissen nicht ganz unbeteiligt.

  2. Glykämischer Index und Sehkraft (16.01.2009)
    Im Amapur-Blog wird über eine Studie berichtet, nach der ein häufiger Verzehr von Produkten mit hohem Glykämischen-Index die Sehkraft schädigt (Makuladegeneration). Grob gesagt gibt der Glykämische-Index an, wie schnell der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr steigt. Einen hohen Index haben entsprechend Zucker oder Weißmehlprodukdte während Gemüse und Vollkorn eher einen niedrigen Index aufweisen.

  3. Eiweiß als Kind - Dick als Erwachsener (16.01.2009)
    Kanadische Forscher haben Versuche an Ratten durchgeführt. Im Kindesalter wurden diese in 3 Gruppen je mit einer eiweißreichen, einer ballaststoffreichen und einer normalen Futter-Mischung versorgt. Im Erwachsenenalter erhielten dann alle Tiere eine fett- und zuckerreiche Kost, die einer westlichen Ernährung entsprechen soll. Dabei zeigte sich, dass die ehemals eiweißreich gefütterten Tiere deutlich stärker an Gewicht zulegten als die ballaststoffreich ernährten. Zur 3. Gruppe steht in der Meldung beim Focus leider nichts.

  4. Milchschokolade enthält Milch (16.01.2009)
    Milchschokolade enthält Milch und Nussschokolade enthält Nüsse. Über solche offensichtliche Dinge wird in England diskutiert. Der Hersteller Cadbury hält es für notwendig solche Hinweise auf seinen Produkten anzubringen, weil er gezwungen ist, Allergiker zu warnen. Via Ärzte Zeitung [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar]. So ganz unsinnig finde ich diese Hinweise übrigens nicht. Schließlich gibt es Vanille-Pudding ohne Vanille und Erdbeer-Joghurt ohne Erdbeeren.

  5. Kaffee gegen Demenz (15.01.2009)
    Skandinavische Wissenschaftler haben in einer Langzeitstudie festgestellt, dass der Konsum von Kaffee gegen Altersdemenz wie Alzheimer schützen kann. Sie unterteilten die Probanden in 3 Gruppen nach geringem (0-2 Tassen täglich), mäßigen (3-5 Tassen) oder starken Kaffee-Konsum. Die mäßigen Trinker hatten dabei ein 65% geringeres Risiko später an einer Demenz zu erkranken. Via Wissenschaft aktuell. Möglicherweise liegt es an einer Änderung der Blut-Hirn-Schranke, die amerikanische Forscher vor einigen Monaten fanden [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar]. Damals reichte aber auch eine Tasse pro Tag. Blöd, dass die Skandinavier 0-2 Tassen zu einer Gruppe zusammen gefasst haben.

  6. Halluzinationen durch Kaffee? (15.01.2009)
    Britische Wissenschaftler haben Studenten nach Halluzinationen und Koffeinkonsum befragt. Dabei zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang. Starke Kaffeetrinker haben 3 mal häufiger Halluzinationen. Das könnte daran liegen, dass Koffein die stressbedingte Ausschüttung von Cortisol steigert. Allerdings kann es auch sein, dass gestresste Menschen einfach mehr Kaffee trinken. Via Ärzteblatt. Den Begriff "Halluzinationen" darf man hier übrigens nicht überbewerten. Dazu gehören auch akkustische Einbildungen. Und wer hat nicht schon mal ein Telefon klingeln gehört, wo gar keines war?

  7. Podcast über Bisphenol-A (15.01.2009)
    Der Plastikbestandteil Bisphenol A ist heftig umstritten. Unter anderem soll er für Unfruchtbarkeit und Übergewicht sorgen, Krebs auslösen oder zumindest Tumore gegen eine Behandlung schützen. Eine Ausgabe von "IQ - Wissenschaft und Forschung" beschäftigt sich beim Bayerischen Rundfunk mit dem Stoff. Der Podcast [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar] dauert etwas über 24 Minuten und ist recht ausgewogen. Weder Entwarnung noch Panikmache. Aus meiner Sicht hätte man gerne kritischer sein dürfen.

  8. Verbraucherzentrale rät von Fettemulsionen ab (14.01.2009)
    Die Verbraucherzentrale Hessen rät von neuartigen Fettemulsionen mit Hafer- und Palmöl ab, die mit einer sättigenden Wirkung als Schlankheitsmittel angepriesen werden. Via Ärzte Zeitung [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar]. Wenn ich mir die Original Meldung [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar] so ansehe, habe ich allerdings das Gefühl, der Verbraucherzentrale geht es eher am Rande um die Warnung. Vielmehr wird sehr aggressiv für einen Ratgeber (12,90 Euro + 2,50 Euro Versand) sowie eigene Abnehmkurse und Telefon-Hotlines (0,90 Euro pro Minute) geworben. Immerhin ist das einzige, was man den Fettemulsionen vorwirft, dass es strittig ist, ob sie wirken und man könnte durch einen Joghurt mit Haferflocken und Apfelstückchen den gleichen Effekt auch billiger haben. Vermutlich um das gesparte Geld dann lieber in die Verbraucherzentrale zu investieren.

  9. Kleineres Gehirn durch Östrogen-Gestagen-Therapie (14.01.2009)
    Die früher gerne verwendete Hormonersatztherapie (Östrogen-Gestagen-Therapie) für Frauen nach den Wechseljahren führt zu einem Schrumpfen des Gehirns. Das haben amerikanische Wissenschaftler nun herausgefunden. Via Ärzteblatt. Da sieht man mal wieder, wie riskant es sein kann, in die natürlichen Regelkreise einzugreifen.

  10. Irrtum: Kalorien machen Jungen (14.01.2009)
    Im April letzten Jahres machte die Meldung die Runde, dass eine hohe Kalorienzufuhr vor der Schwangerschaft zu mehr männlichem Nachwuchs führt (ich berichtete hier). Nun haben amerikanische Mathematiker die Daten nochmal nachgerechnet und sind zum Schluss gekommen, das stimmt gar nicht. Via Scienceticker.info. Wobei man Anmerkung muss, dass bereits bei der damaligen Meldung, die Sache stark angezweifelt wurde.

  11. Blutdruck und Temperatur (14.01.2009)
    Französische Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen Außentemperatur und Blutdruck untersucht. Dabei konnten sie bestätigen, dass bei kaltem Wetter der Blutdruck höher ist als bei sommerlichen Temperaturen. Untersucht wurden knapp 9.000 Personen über 65 Jahren zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Der durchschnittliche systolische Wert war im Winter immerhin 5 mmHg höher als im Sommer. Entsprechend wären ein Drittel der winterlichen Messwerte als Bluthochdruck eingestuft worden, im Sommer weniger als ein Viertel. Besonders stark war der Effekt bei älteren Probanden über 80 Jahren. Via Ärztliche Praxis [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar].

  12. Die Pestizid-Verordnung und die Giftmischer (13.01.2009)
    In der EU sollen ab 2015 einige Pestizide verboten werden, deren schädigende Wirkung nicht zu leugnen ist. Die Süddeutsche schreibt unter dem schönen Titel "Giftige Reaktion der Giftmischer" über die Anstrengungen der Chemie-Lobbyisten, das zu verhindern.

  13. BMI über 40: Keine Adoption (13.01.2009)
    Einem englischen Ehepaar wurde die Adoption eines Kindes verweigert, weil der Mann zu dick ist. Mit einem BMI über 40 gilt er als krankhaft fettleibig und gesundheitlich gefährdet. Er soll seinen BMI auf 40 senken und sich dann erneut untersuchen lassen. Laut Angaben der Meldung ist der 37 jährige 1,85 m groß und wiegt 150 kg. Das ergäbe einen BMI von 43,8. Überall sonst wo die Meldung zu finden ist, wird allerdigns ein BMI von 42 angegeben. Vermutlich hat einfach niemand nachgerechnet. Jedenfalls dürfte der Mann maximal 136,9 kg wiegen, dann hätte er den geforderten Body Mass Index von 40. Via ngzonline.de [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar].

  14. Bio-Dünger-Skandal in den USA? (13.01.2009)
    Die Firma "California Liquid Fertilizer" hat ihrem flüssigen Biodünger aus Federn und Fischabfällen verbotenes Ammoniumsulfat beigemischt. Benutzt haben ihn zahlreiche amerikanische Bio-Farmen. Das sei bereits 2004 entdeckt worden, jedoch lief der Betrug 3 Jahre weiter. Auch ein Bio-Verband soll versucht haben die Sache zu vertuschen. Via Bio-Markt.info [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar].

  15. Blei schadet Gehirn (12.01.2009)
    Das Blei-Vergiftungen nicht unbedingt sehr gesund ist, das weiß man schon lange. Auch das sich das Schwermetall insbesondere auf das Gehirn auswirkt, ist nicht neu. Amerikanische Forscher konnten aber nun zeigen, dass sich die im Laufe des Lebens angehäufte Bleimenge im Körper direkt negativ auf die Gehirnleistungen auswirkt. Die aktuelle Konzentration im Blut spielte keine Rolle, aber die angehäuften Einlagerungen im Knochen. Je älter die Teilnehmer und je größer die eingelagerten Mengen, desto größer waren die durch das Blei verursachten Leistungseinbußen im Gehirn. Via Focus. Ergänzungen: Es gab vor fast einem Jahr die Vermutung, Altersdemenz seie ausschließlich eine Folge einer Bleivergiftung und kurz danach fand man auch noch relativ viel Blei im Leitungswasser. 3 Monate später machte man es dann auch für Kriminalität verantwortlich.

  16. Dick durch Enzym AdPLA (12.01.2009)
    Amerikanische Forscher haben Experimente mit Mäusen durchgeführt. Im Blick stand das Enzym AdPLA, was dafür zuständig ist, Ernergiereserven als Fett zu speichern und in Notzeiten wieder bereit zu stellen. Mäuse, denen das Gen für das Enzym fehlte, konnten praktisch fressen soviel sie wollten ohne dabei Übergewichtig zu werden. Man hofft nun natürlich wieder auf ein Wundermittel für Menschen, bei dem einfach das Enzym blockiert wird. Allerdings zeigten sich bereits bei den Mäuses starke Nebenwirkungen. Via Wissenschaft aktuell.

  17. Abnehmen mit Sport funktioniert nicht? (11.01.2009)
    Amerikanische Forscher haben zwei Gruppen von jeweils rund 150 Frauen miteinander verglichen. Die einen sind Afroamerikanerinnen in den USA, die anderen Nigerianerinnen aus Afrika. Erstere sind im Schnitt fast 30 Kilo schwerer. Weil aber die nigerischen Frauen durch tägliche Bewegung nur rund 100 Kalorien mehr verbrauchen als die Amerikanerinnen, erklärt sich dadurch der Gewichtsunterschied nicht. Deswege ist Sport zum abnehmen völlig ungeeignet, sagen die Wissenschaftler. Via Focus. Die Untersuchungsmethode ist dermaßen hanebüchen, das mir fast nichts dazu einfällt. Wenn man den reinen Kalorienverbrauch rechnet, stimmt es schon, dass Sport nicht wirklich effektiv ist. Aber mittlerweile dürften alle Leser meines Blogs (hoffentlich) wissen, dass es auf die eben auch gar nicht so sehr ankommt. Ein gewisses Mass an Bewegung ist einfach notwendig um die Stoffwechselvorgänge im Körper im Gleichgewicht zu halten. Leistungssportler muss man nicht werden, aber ganz ohne Bewegung wird das nichts. An dieser Stelle auch Grüße an Lutz & Anja. 8-)

  18. Wer länger schläft ist gesünder (10.01.2009)
    Leipziger Forscher haben die Schlafdauer von verschiedenen Säugetierarten verglichen. Dabei zeigte sich, dass umso mehr weiße Blutkörperchen zur Immun-Abwehr vorhanden sind, je länger ein Tier schläft. Entsprechend ist die Häufigkeit von Parasitenbefall auch tatsächlich niedriger. Die Wissenschaftler halten deshalb die ständige Verkürzung der Schlafdauer beim Menschen für erwähnenswert. Via wissenschaft.de.



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