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Schlank durch ehrliche Lebensmittel
 

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Erste Auflage
1. Die Entdeckung
2. Diäten
3. Manipulierte Lebensmittel
4. Echte Nahrung
5. Nahrungsmittel im Detail
5.1. Obst und Gemüse
5.2. Fleisch- und Tierprodukte
5.3. Brot und Backwaren
5.4. Salz und Gewürze
5.5. Zucker und Süßstoffe
5.6. Getränke
5.7. Süßigkeiten
5.8. Halbfertig- und Fertigprodukte
5.9. Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
6. Methode 610
7. Was bringt die Zukunft?
 






5.3. Brot und Backwaren



Im Handel sind derzeit etwa 300 verschiedene Brotsorten. Das ist auf den ersten Blick eine enorme Vielfalt. Aber leider muss man auch hier wieder sehr aufmerksam sein. Meist kauft man sein Brot heute bei Handwerksbäckern, Großbäckern oder im Supermarkt.
Handwerksbetriebe haben es derzeit sehr schwer, und so gingen im Jahre 2003 ca. 800 Bäckereibetriebe in Deutschland pleite. Die schlechte wirtschaftliche Situation, ausgelöst durch die allgegenwärtige Niedrigpreispolitik der großen Ketten, bringt viele kleinere Bäckereien dazu, beim Backen auf Chemie wie zum Beispiel Triebmittel, Backbeschleuniger und Stabilisatoren zu setzen, um überhaupt noch bestehen zu können. Das große Problem daran: Als Kunde erkennt man es nicht. Für offen verkaufte Ware gibt es nämlich keine Kennzeichnungspflicht!

Großbäckereien backen ihre Ware an zentralen Punkten und beliefern damit ihre Filialen. Meist geht das gleiche Brot auch als in Folie verpackte Ware in die Supermärkte. Das TV-Magazin Plusminus fand zum Beispiel heraus, dass die Großbäckerei Kamps auch das Brot für die Discounterkette Plus liefert.
Der Vorteil von abgepacktem Brot ist der, dass zumindest eine Zutatenliste angegeben werden muss. Aber auch hier wird nur angegeben, was gesetzlich vorgeschrieben ist, und meist werden noch zusätzlich Konservierungsstoffe eingesetzt, um die Haltbarkeit zu verlängern. Besonders häufig kommt dies bei fertig geschnittenem Brot vor, da es schneller verdirbt als ein Laib am Stück.
Aber man bekommt tatsächlich auch noch traditionell gebackenes Brot. So etwas gibt es nicht nur im Bio-Markt, sondern auch in regionalen Bauern- bzw. Hofläden. In einem Bauernladen in unserer Nähe wird reines Sauerteigbrot angeboten, das ganz klassisch ohne Hefe gebacken wird, und es gibt auch Brötchen eines Bio-Verbandes. Preislich liegt das Ganze in etwa wie bei einem normalen konventionellen Handwerksbäcker. Schön finde ich auch, dass genau angegeben wird, welcher Bauernhof das Brot gebacken hat.
Ein heißer Tipp ist auch, sein Brot einfach selbst zu backen. Das ist weit weniger Arbeit, als die meisten meinen. Brotbackautomaten gibt es bereits für 30 Euro, dann nur noch Wasser, Mehl und Hefe rein, Knöpfchen drücken und warten, bis köstlicher Brotduft Ihre Wohnräume erfüllt. Der gute Nebeneffekt ist dabei auch, dass es weniger Arbeit macht, als sich sein Brot beim Bäcker zu holen. Der Gesamt-Zeitaufwand beträgt keine 5 Minuten, lediglich etwas warten muss man können, während der Automat arbeitet.

Übrigens:
Ein wenig traditionelles Brotgewürz schadet beim Brotbacken auch nicht. Kümmel, Anis, Fenchel und Koriander fördern die Verdauung, was besonders bei Sauerteig- und Roggenbroten hilfreich ist. Wenn ich oder eines der Kinder mal ein wenig Bauchschmerzen haben, zerstoße ich ein wenig Brotgewürz im Mörser und bereite einen Tee daraus. Das hilft rasch und prima.

Fertige Brotbackmischungen vom Discounter sollte man jedoch besser nicht verwenden. Denn darin stecken nämlich wieder die gleichen Inhaltsstoffe, auf die man doch verzichten wollte. Aber vielleicht gibt es ja bei Ihnen eine regionale Mühle, denn diese bieten oft auch Backmischungen für Brot und diverse andere Spezialitäten an. Dort kann man sich meist auch wesentlich besser darüber informieren, was denn nun genau in solch einer Mischung enthalten ist.
Die Frische des Mehles ist übrigens sehr entscheidend. Am besten hat es, wer mit einer eigenen Mühle direkt vor Gebrauch mahlen kann. Die Brote gelingen mit frischem Vollkornmehl einfach wesentlich besser als mit vorgemahlenem. In vielen Bio-Läden kann man ungemahlenes Korn kaufen und sich dann direkt vor Ort frisch mahlen lassen.
Wer Spezialitätenbrote backen will, findet in einschlägiger Fachliteratur alles, was das Bäckerherz begehrt – aber für jemand mit wenig Zeit und Lust gibt es auch sehr einfache Rezepte, die unabhängig machen und einen an verregneten Sonntagmorgen aus dem Bett locken, wenn dank Timerfunktion die ganze Wohnung nach duftendem Brot riecht, während der Nachbar draußen mit schnellem Schritt und ärgerlichem Gesicht zum Bäcker eilt – um aufgebackene Teiglinge aus maschineller Fertigung zu ergattern.

Übrigens:
Generell sollte man Vollkorngebäck den Weißmehlprodukten vorziehen. Der Grund dafür ist, dass die Kohlenhydrate im Weißmehl schnell ins Blut gelangen, wodurch der Blutzuckerspiegel steigt und der Körper vermehrt Insulin ausschüttet. Wenn der Zucker dann abgebaut ist, sind aber noch große Mengen Insulin im Blut. Dadurch entsteht ganz schnell wieder ein Hungergefühl.

Für andere Backwaren gilt das Gleiche. Zum einen bekommt man die üblichen Produkte wie Brezeln, Nuss- und Mohnschnecken, Nougatkringel und alles andere in den einschlägigen Bio-Läden. Daneben gibt es eine große Auswahl auch an abgepackter Ware. In unserem Vorratskeller sind immer mindestens fünf verschiedene Kekssorten vorhanden, und im Winter kommt eine umfangreiche Auswahl an Lebkuchen, Spekulatius, Stollen und so weiter dazu. Hierzu später mehr.
Übrigens ist mir aufgefallen, dass bei den konventionellen Bäckern, speziell bei den Ketten, alles gleich schmeckt. Es gibt zwar je nach Füllung einen Unterschied, Nuss, Frucht oder Schokolade, aber davon abgesehen ist die Grundteigsubstanz bei allem immer gleich im Geschmack.


Dieser Text ist aus der ersten Auflage des Buches "Leben ohne Diät" aus dem Jahr 2005.

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5.2. Fleisch- und Tierprodukte 5.4. Salz und Gewürze
Inhaltsverzeichnis




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    Titel: Leben ohne Diät
   Preis: 16,80 Euro
    Autor: Horst Klier
   Verlag: BoD GmbH, Norderstedt
   ISBN: 978-3-8391-2507-6
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Creative Commons-Lizenzvertrag
Der Inhalt der ersten Auflage des Buches ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

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