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Wie giftig ist Licht von Energiesparlampen
Die WDR-Sendung Markt beschäftigte sich am 25. Januar [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar] mit der Gesundheitsgefahr durch Licht aus Energiesparlampen.



Das ist alles natürlich nur die halbe Wahrheit. Ich bezweifle stark die Aussage im Film, an Fließbändern hat man mit schädlichem blauen Licht Produktivitätssteigerungen um 10-15% herbeigeführt. Solche Experimente gibt es zwar, aber dabei geht es in erster Linie darum, Tageslichtlampen mit Sonnenlichtspektrum zu nutzen, weil das dem Menschen einfach näher liegt. Solche Tageslichtlampen haben mehr Blauanteil als Glühbirnen, deren Problem ja genau das Fehlen dieses Spektrums ist. Insofern ist die Aussage nicht gelogen, aber doch ganz schön weit von der Wahrheit entfernt.

Leuchtstoffröhren gibt es ja schon lange, die sind im Grunde noch viel schlimmer als jede Energiesparlampe. Auch kann man die nicht alle über einen Kamm scheren. Das Lichtspektrum von Glühbirnen ist auch alles andere als gut, was man in dem Bericht irgendwie umgekehrt darstellt. Spezielle Tageslichtlampen, die dem Sonnenlicht nahe kommen, sind technisch gesehen eher wie Energiesparlampen. Das Flackern ist tatsächlich nervig, heute aber deutlich besser als bei Leuchtstoffröhren vor 20 Jahren. Wie sehr das nun krank machen kann, ist wohl vom Einzelfall abhängig.

Da wird in der Zukunft aber noch einiges auf uns zukommen. So gibt es auch heute schon Techniken von Projektoren (DLP), die einen Regenbogeneffekt erzeugen, den manche Menschen stärker wahrnehmen als andere. Bei den neuen 3D-Techniken wird das noch weiter gehen. Nicht wenige dürften den 3D-Kinogenuss mit Kopfschmerzen und Schwindel bezahlen. Und auch bei PC und Handy-Displays treiben die Hersteller lustige Anordnungen der Subpixel (die einzelnen RGB-Bestandteile), was bei empfindlichen Menschen zu Irritationen führen kann. Ich persönlich schalte bei Windows das sogenannte ClearType immer aus, weil ich auch das Gefühl habe, das nicht zu vertragen. Dabei werden die einzelnen roten, grünen und blauen Pixel des LCD-Bildschirm einzeln genutzt um Schriften weicher darzustellen. Wenn man genau hinsieht, merkt man einen leichten Farbsaum um Buchstaben. Wenn man nicht genau hinsieht, wirkt es echt toll.

Mal abgesehen davon, dass es geradezu lächerlich ist, wenn eine Fernsehsendung vor flackernden Bildern in unnatürlichen Farbspektren warnt. Denn egal ob Röhre oder LCD, so schlimm wie ein Fernseher ist keine Lampe. Das gilt natürlich auch für den PC-Monitor. 8-)

Wer vor den blauen Anteilen im Licht tatsächlich Angst hat, der kann sich natürlich helfen. Computerschutzbrillen für genau dieses Problem gibt es hier [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar] (Disclaimer: Für die Betreiberin dieses Shops habe ich vor längerer Zeit schon mal Programmierdienstleistungen erbracht).

Via Konsumpf.
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Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 02.02.2010 um 15:11 Uhr.
Stichworte: licht
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Wussten Sie schon, dass die Formel für den Body Mass Index aus dem 19. Jahrhundert stammt?
Mehr dazu im Kapitel Normwerte - das leidige Thema.
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