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Leckere Pestizid-Beeren
Wie die MedicalTribune [Link entfernt, weil Linkziel leider nicht mehr verfügbar] berichtet, hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart auch dieses Jahr wieder Johannis-, Him-, Stachel-, Heidel- und Brombeeren auf Pestizidrückstände untersucht. Bei den konventionellen Proben enthielten immerhin 92% Pestizidrückstände. Darunter auch Belastungen über dem erlaubten Grenzwert oder Proben mit verschiedenen und nicht zugelassenen Pestiziden.

  • Johannisbeeren:
    Pestizidrückstände in in 57 von 62 Proben (92 %)
    Höchstmengenüberschreitungen bei 4 Proben (6 %)
    Mehrere Wirkstoffe pro Probe bei 47 Proben (76 %)
    Nicht zugelassene Pestizide bei 10 Proben (16 %)
    Im Durchschnitt 3,9 Wirkstoffe pro Probe

  • Stachelbeeren:
    Pestizidrückstände in in 31 von 31 Proben (100 %)
    Höchstmengenüberschreitungen bei 1 Proben (3 %)
    Mehrere Wirkstoffe pro Probe bei 30 Proben (97 %)
    Nicht zugelassene Pestizide bei 3 Proben (10 %)
    Im Durchschnitt 4,3 Wirkstoffe pro Probe

  • Himbeeren:
    Pestizidrückstände in in 28 von 31 Proben (90 %)
    Höchstmengenüberschreitungen bei keiner Probe (0 %)
    Mehrere Wirkstoffe pro Probe bei 23 Proben (74 %)
    Nicht zugelassene Pestizide bei 1 Probe (3 %)
    Im Durchschnitt 2,5 Wirkstoffe pro Probe

  • Brombeeren:
    Pestizidrückstände in in 5 von 5 Proben (100 %)
    Höchstmengenüberschreitungen bei keiner Probe (0 %)
    Mehrere Wirkstoffe pro Probe bei 5 Proben (100 %)
    Nicht zugelassene Pestizide bei keiner Probe (0 %)
    Im Durchschnitt 3,2 Wirkstoffe pro Probe

  • Heidelbeeren:
    Pestizidrückstände in in 4 von 7 Proben (57 %)
    Höchstmengenüberschreitungen bei keiner Proben (0 %)
    Mehrere Wirkstoffe pro Probe bei 2 Proben (29 %)
    Nicht zugelassene Pestizide bei keiner Proben (0 %)
    Im Durchschnitt 1,3 Wirkstoffe pro Probe

Bei den 8 Bio-Proben war eine Probe enthalten, die stark belastet war und vermutlich gar nicht aus Bio-Anbau stammt. Zwei weitere Proben enthielten Spuren von Pestiziden unter dem sogenannten Warnwert von 0,01mg/kg. In einer pestizidverseuchten Umwelt ist es eben auch Bio-Bauern nicht immer möglich, wirklich unbelastete Ware zu produzieren. Deshalb existiert dieser freiwillige Warnwert. Sehr bezeichnend, dass die MedicalTribune daraus gleich drei pestizidbelastete Bio-Proben macht.

Sehr lobenswert finde ich, dass der ausführlicher Bericht vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgartals PDF angeboten wird. Dort findet man alle Details zur Untersuchung.
Alternativen:
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Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 16.10.2007 um 10:15 Uhr.
Stichworte: pestizide beeren
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Wussten Sie schon, dass die Formel für den Body Mass Index aus dem 19. Jahrhundert stammt?
Mehr dazu im Kapitel Normwerte - das leidige Thema.
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