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Bio und Greenwashing
GreenWashing Blog-Parade LogoChristoph vom Karmakonsum-Blog hat noch bis 31.10. eine Blog-Parade zum Thema GreenWashing ausgerufen. Klar, dass ein paar Worte von mir nicht fehlen dürfen. 8-)

Als GreenWashing wird bezeichnet, wenn Firmen ökologische Projekte finanzieren. Das Ziel ist dabei ein Image-Gewinn in der Öffentlichkeit. Ein wirkliches Anliegen ist die Umwelt den Firmen in der Regel nicht. Die große Frage ist nun: Dürfen die das?

So hatte es der Autor Fred Grimm bei seinem Vortrag auf der LOHAS-Konferenz kurz und prägnant zusammen gefasst. Eine Frage, die schon alt ist. Früher war es eben nicht die Umwelt, sondern soziales Engagement. "Tue Gutes und rede darüber", das ist eine alte Weisheit. Viel älter als der Beruf des PR-Beraters.

Ich meine: Na und? Wichtig ist doch nur, was dabei rauskommt. Firmen haben eine Verantwortung. Es ist doch gut, wenn sie diese übernehmen. Das dürfen sie gerne.

Wobei ich kaum deswegen eher zu Produkten greifen werde, nur weil eine Firma GreenWashing betreibt. Ein wenig komplexer ist das Thema dann doch. Ich möchte hier zur Bio-Branche wechseln. Es gibt Firmen, für die sind gesunde und natürliche Lebensmittel ein Anliegen. Das merkt man an der Auswahl der Produkte, an Standards die über EU-Bio hinausgehen, an zusätzlichen Verbraucherinformationen und an vielem mehr. Selbstverständlich kaufe ich von so jemanden lieber. Einfach weil ich davon ausgehe, dass seine Ziele und Ansichten eher den meinigen entsprechen. Ein Konzern wie Nestle kann wegen mir ganze Regenwälder aufforsten, deren Produkte werde ich trotzdem nicht kaufen. Einfach weil es eben nicht die Produkte sind, die ich will.

Allerdings gibt es in der Bio-Branche auch gar kein GreenWashing. Es gibt zwar enorm viele Unternehmen, die plötzlich Bio-Produkte auf den Markt bringen. Die Gründe sind aber, weil sie ein Stück vom Boom-Markt abhaben wollen. Dazu muss man sich beispielsweise nur mal die ganzen Nachmacher von Bionade ansehen. Auch über eher missglückte Bio-Versuche von Adelholzener hatte ich bereits berichtet.

Bei den Supermärkten und Discountern sieht es nicht anders aus. Aldi hat kein Bio, um als Umwelt-Vorzeige-Unternehmen dazustehen. Der einzige Sinn ist, die Verbraucher im Laden zu behalten. Wer bei Aldi alles bekommt, braucht nirgendwo anders hin zu gehen. Bio gehört mittlerweile zum Grundbedürfnis. Discounter die das nicht erfüllen, verlieren Kunden.

Ob das gut ist? Darüber könnte man genauso lange diskutieren wie über GreenWashing. Discounter-Bio ist immer noch besser als Discounter-Konventionell. Für mich ist es trotzdem nichts. Aber von mir aus, dürfen die das. Ich finde es nicht mal schlecht.
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Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 21.10.2007 um 16:17 Uhr.
Stichworte: greenwashing blog-parade
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Wussten Sie schon, dass jeder von uns jährlich 1,5 kg Zusatzstoffe isst?
Mehr dazu im Kapitel Der verwirrte Appetit.
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Bisher ein Kommentar:
Christoph Harrach sagte am 22.10.2007 um 07:39 Uhr:
danke für den Kommentar lieber Horst :-)

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