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<< Newsletter ohne Diät vom 10.04.2009 >> Pestizide führen zu Fehlbildungen

Falscher Käse bei Frontal21
Analog-Käse kommt ohne Kuh ausAm Dienstag hat das ZDF-Magazin Frontal21 über sogenannten Analog-Käse berichtet. Dabei handelt es sich nicht um echten Käse aus Milch, sondern um einen Nachbau mit Pflanzenfetten. Dieser darf nicht als Käse bezeichnet werden, nach Recherchen von Frontal21 wird er aber z. B. bei Bäckereien für Käsebrötchen verwendet und in Gaststätten als "Käse" verkauft. Der Beitrag ist leider (noch?) nicht in der ZDF-Mediathek zu finden.

Besonders aufregenswert finde ich das sowieso nicht. Erstmal ist Frontal21 nicht gerade ein Ausbund an seriösem Journalismus, sondern stellt Themen sehr einseitig dar. Meinem Eindruck nach, auch oft gegen besseres Wissens. Außerdem ist solcher Analog-Käse doch grundsätzlich ein tolles Produkt für alle Veganer. Tofu wird ja auch als "Wurst" angeboten. Und letztlich ist der Analog-Käse noch wesentlich appetitlicher als Schmelzkäse, auch wenn dieser aus echter Milch bestehen mag.

Ich finde es natürlich nicht in Ordnung, wenn falscher Käse als Echter verkauft wird. Aber da gibt es einfach viele Dinge, die mich mehr aufregen. In diesem Fall ist halt ausnahmsweise sogar die Gesetzeslage mal auf der richtigen Seite.
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Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 10.04.2009 um 10:36 Uhr.
Stichworte: skandal käse frontal21 zdf analog-käse lebensmittel betrug
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Bisher 8 Kommentare:
willi sagte am 10.04.2009 um 18:01 Uhr:
das verrückte ist nicht die ""gesundheitsgefährdung "" durch Kunstkäse, sondern mehr die Verarsche des Kunden, der bei vielen Sachen im Lebensmittelbereich stattfindet. wenn der mündige verbraucher bescheid weiss, kann er eine auswahl treffen ob er kunstkäse will oder nicht. Auf der www.kaeseplatte.com habe ich das thema schon vor einem Jahr bearbeitet. Gesundheitsgefährdender ist sicherlich der Gammelkäseskandal jeglicher couleur !!
Wolfram Riedel sagte am 10.04.2009 um 18:17 Uhr:
Als Vegetarier, der sich auch über andere tierische Produkte zumindest Gedanken macht, sehe ich durchaus positive Seiten am Analog-Käse. Aber gerade bei Dir hätte ich eigentlich vermutet, dass Du ihn ablehnst, da ihm i.d.R. Geschmacksverstärker beigemischt wird.
Horst sagte am 10.04.2009 um 18:51 Uhr:
Ablehnen tue ich ihn schon. Aber das gilt auch für Schmelzkäse und vieles andere, was dank der Lebensmittelindustrie machbar ist. Was ein konventioneller Pizzabäcker oft als Schinken bezeichnet, finde ich nicht appetitlicher. Ich sehe es vermutlich einfach deswegen nicht so tragisch, weil es zumindest schon mal verboten ist, so etwas "Käse" zu nennen. Wobei ich nicht wirklich ein großer Käse-Liebhaber bin. Außerdem muss man sich als Bio-Käufer damit nicht wirklich befassen. 8-)
Dominick sagte am 10.04.2009 um 22:17 Uhr:
Ich fänd es ja als Vegetarier schon toll wenn Käse der mit Kälberlab hergestellt wurde durchgehend ordentlich deklariert werden würde. Wie vor mir schon jemand schrieb - man will ja wenigstens noch ansatzweise das Gefühl haben zu wissen was man sich da so in den Einkaufswagen wirft.

ulla sagte am 13.04.2009 um 19:35 Uhr:
Ich finde es schlichtweg eine Schweinerei. Man kauft Milchprodukte um Kalzium usw. zu isch zu nehmen. Aber statt dessen bekommt man lediglich Fett und Geschmacksverstärker und wundert sich dann vielleicht, wenn man viel von diesem Zeug zu sich nimmt. wenn man schlicht weg verfettet. Wieso kann man solche Dinge nicht klar deklarieren. In allen Bereichen Metall, Plastik etc. Industrie muss alles den Normen entsprechen und deklariert sein. Nur bei Lebensmittel ist das nicht notwendig. Wo bleibt hier die EU. Dieser Narrenverein ?? Es ist alles eine Pharse. Bald brauchen wir gar keine Kühe und Hennen und Rinder etc. mehr, da man alles künstlich herstellen kann. Die Folgen für den menschlichen Körper merkt man dann erst später. Wenn der Knochenbau zusammenbricht, die Zähne ausfallen usw. usw.
Horst sagte am 14.04.2009 um 08:51 Uhr:
@ulla: Ja, es ist genauso erstaunlich, was man alles künstlich nachbilden kann, wie schlimm, dass es auch gemacht wird. Wobei in dem Fall der Gesetzgeber sogar gehandelt hat. Der Analog-Käse darf nicht als Käse angeboten werden.
C.L. sagte am 13.05.2009 um 16:43 Uhr:
Was ist denn eigentlich drin in dem Analog-Käse? Ist der überhaupt vegetarisch? Von pflanzlichen Fetten habe ich gelesen und von Eiweiß-Zusätzen. Aber was sind das für Eiweiße? Pflanzliche oder etwa tierische aus Schlachtabfällen?
Horst sagte am 13.05.2009 um 18:44 Uhr:
Es handelt sich eher nicht um ein Produkt, das durch besondere Qualität für sich werben will. Es geht schlicht darum, dass man Käse reifen lassen muss, was einfach teure Zeit kostet. Deswegen müssen aber Aromen und Geschmacksverstärker rein, damit es nach was schmeckt. Ich würde davon so oder so die Finger lassen.

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