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Vegetarier haben oft Esstörungen
Wenn der Focus eine Meldung bringt, dass Vegetarier zu Essstörungen neigen und Dinge wie Bulimie und Bindge Eating verbreiteter sind, als bei Fleischessern, dann gucke ich auf das Datum und sehe den 1. April. Aber der ist nun vorbei und die Meldung findet sich immer noch. Also ist entweder der Focus auf einen Aprilscherz des JAMA reingefallen oder die Untersuchung ist sowieso Quatsch.

Laut der amerikansichen Studie, die 2500 Personen zwischen 15 und 23 Jahren untersuchte, sind Vegetarier schlanker als Nicht-Vegetarier. Aber sie haben auch ein höheres Risiko für Heißhungerattacken und Bindge Eating. Viele benutzen Appetitzügler und Abführmittel oder Erbrechen nach Mahlzeiten.

Nun schätze ich mal, dass man sich mit seiner Ernährung bewusst auseinander setzen muss, bevor man Vegetarier wird. Umso mehr man mit dem Kopf, statt mit dem Bauch isst, umso höher ist auch die Gefahr einer Essstörung. Von daher könnte es diesen Zusammenhang geben, was aber keineswegs bedeuten muss, dass der Vegetarismus an der Essstörung schuld ist.
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Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 02.04.2009 um 08:59 Uhr.
Stichworte: ernährung essstörung vegetarisch gewicht
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Bisher 7 Kommentare:
Vegetarier314 sagte am 02.04.2009 um 11:11 Uhr:
Was für eine aussagekräftige Studie. Bei geschätzten 4 Prozent Vegetarieranteil an der Bevölkerung reduziert sich die Zahl der untersuchten Vegetarier auf stolze 100. Bei (großzügig geschätzten) 20% Menschen mit Esstörungen haben wir ganze 20 untersuchte Vegetarier mit Esstörungen. Wenn sich dabei der Onkel Zufall zu Wort meldet und ein oder zwei dazumogelt haben wir unglaublich signifikante Ergebnisse, die aber aufgrund mangelnder Stichprobengröße keinerlei Aussagekraft besitzen.
Dominick sagte am 02.04.2009 um 11:52 Uhr:
Das Vegetarier im mittel schlanker sind würde ich ja noch hinnehmen (weniger Fette, mehr ungesättigte Fettsäuren). Der Rest klingt doch aber ziemlich an den Haaren herbeigezogen..
nicole sagte am 02.04.2009 um 20:08 Uhr:
Unter "Rohkost (nicht ausschließlich)-Vegetariern werden sicher eher wenige Bulimiker finden - das Zeug erbricht schich nämlich ziemlich unangenehm.
Bei Kartoffeln, Nudeln, Backwaren, Pudding, Milchrodukten etc. geht's viel leichter (mit ausreichend Flüssigkeit), auch leichter als beim Fleisch (außerdem kostet das mehr)...
Insofern vielleicht anders rum: Bulimiker sind häufig "Pudding-Vegetarier"?
Klaus-Peter sagte am 02.04.2009 um 22:41 Uhr:
@ Nicole: Dein etwas krasser Kommentar bestärkt mich in der Ansicht, dass die Autoren der Studie nicht die blasseste Ahnung hatten, von was sie schieben - aber Zahlen konnten sie auswerten!
Seewo sagte am 03.04.2009 um 10:19 Uhr:
Da jauchzen Fastfood-Gemeinde und Pollmer-Jünger (das ist der mit dem Buch "Wer gesund isst, stirbt früher") vor Schadenfreude. Endlich wieder ohne Gewissenbisse richtig ins Fettnäpfchen langen dürfen! Das macht Schlagzeilen, denn das will die Masse hören. Also wird Aprilscherziges wie dieses nur zu gerne gedruckt Und dem Institut tut's auch gut. Schon bald werden die ersten Pharmafirmen anklopfen und Nachschub verlangen. Weil Vegetarier bekanntermaßen gesünder sind, muss die unerwünschte Spezies verunsichert und diskreditiert werden. Am besten geht das mit Blindmeldungen wie diesen. Stimmen müssen sie nicht, die Hauptsache ist, sie saugen sich im Gehirn fest.
Dominick sagte am 03.04.2009 um 13:29 Uhr:
@Seewo: Wobei das noch geht. Ich erinnere mich noch recht gut wie eine dieser pseudowissenschaftlichen Sendungen eines großen privaten Senders, die vegetarische Ernährung als Mangelernährung dargestellt hat die saugefährlich für den Körper ist und sogar die geistige Leitungsfähigkeit beeinträchtigt.

Vegetarierer verunsichern sie damit glaub ich noch am wenigsten. Die haben ihr Essverhalten nämlich schon reflektiert und wissen wie sie sich fühlen oder halt nicht. Leid tun mir diejenigen die ihr Essverhalten gerade überdenken und dann durch sowas komplett verunsichert werden.
Abnehmen-Diät-Gesundheit trackbackte am 02.04.2009 um 18:52 Uhr:
Vegetarische Ernährung und Esstörungen bei Jugendlichen
Ein gestern veröffentlichter Bericht bestätigt - bedingt - die Ansicht, dass gesundheitliche Vorteile der "vegetarischen Diät" die nachteiligen Effekte nicht überwiegen.

Den Wissenschaftler vom College of Saint Benedict und d


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