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Die Last mit dem Glykämischen-Index
Es gibt eine ganze Reihe Diäten, die auf dem Glykämischen Index beruhen. Auch bekannt ist er als Glyx oder GI. Für alle, denen das nichts sagt, eine kleine Einführung:
 Der Index gibt an, wie stark der Blutzuckerspiegel bei der Aufnahme eines bestimmten Nahrungsmittels steigt. Genau gesagt bei der Aufnahme von 100 g Kohlenhydraten eines bestimmten Lebensmittels. Glyx-Diäten beruhen darauf, dass je geringer der Anstieg des Blutzuckerspiegels ist, desto besser ist das Lebensmittel.

Das erste Problem bei der Sache ist aber, dass der Kohlenhydrat-Anteil von Lebensmitteln sehr unterschiedlich ist. Aber nur der zählt. So kann Gemüse einen ähnlichen Glykämischen Index wie Brot haben. Man müsste aber die fünf bis zehnfache Menge essen, um die gleiche Kohlenhydrat-Menge aufzunehmen. Um dieses Problem zu beheben wurde die Glykämische Last eingeführt. In diesem Wert wird der Kohlenhydratanteil der einzelnen Nahrungsmittel berücksichtigt. Fett- und Eiweißanteil zählen weiterhin nicht, was bisher der größte Kritikpunkt an dieser Diät-Art ist.

Nun bringt eine Studie, die ich bei enutrio gefunden habe, die Glykämische-Diät-Welt noch weiter ins wanken.
  • Der Anstieg des Blutzuckers ist demnach von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich.
  • Zusätzlich spielt es eine Rolle, wie stark man sich gerade körperlich betätigt.
  • Die Zubereitung der Nahrung kann unter Umständen einen großen Einfluss haben. Stark gekochte Nudeln haben einen höheren GI als al dente ("mit Biss") Gekochte.
  • Schließlich spielt die Kombination unterschiedlicher Lebensmittel eine sehr große Rolle. Z. B. bei Brot mit Wurst oder Butter wird durch das Fett die Aufnahme verzögert und ergibt völlig andere Werte als bei Brot alleine.
Die Studie kommt deshalb zum Schluss, dass die derzeitigen Angaben zum Glykämischen Index kaum verwertbar sind.
Alternativen:
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Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 06.10.2007 um 10:51 Uhr.
Stichworte: ernährung diät abnehmen glyx studie
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Wussten Sie schon, dass die Formel für den Body Mass Index aus dem 19. Jahrhundert stammt?
Mehr dazu im Kapitel Normwerte - das leidige Thema.
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