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Schlank durch ehrliche Lebensmittel
 

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Erste Auflage
1. Die Entdeckung
1.1. Übergewicht wird normal
1.2. War früher alles besser?
1.3. Meine Geschichte
1.4. Über den Appetit
1.5. Der verwirrte Appetit
1.6. Worauf kommt es bei Übergewicht also an?
1.7. Was bewirkt das?
2. Diäten
3. Manipulierte Lebensmittel
4. Echte Nahrung
5. Nahrungsmittel im Detail
6. Methode 610
7. Was bringt die Zukunft?
 






1.6. Worauf kommt es bei Übergewicht also an?



Wer Übergewicht hat, braucht keine Diät. Was er braucht, ist sein funktionierender Appetit. Dieser erfüllt seine Aufgabe sehr gut, wenn man ihn nur lässt. Meiden sollte man vor allem industriell verarbeitete Lebensmittel mit Zusatzstoffen. Zusatzstoffe, die fehlenden Geschmack ersetzen sollen. Zusatzstoffe, die eine Verarbeitung mit Maschinen erleichtern. Zusatzstoffe, damit sich die Nahrung im Mund besser anfühlt. Zusatzstoffe, die Nahrung haltbarer machen.

Aber auch, wer alles frisch zubereitet, ist noch nicht ganz aus dem Schneider. Konventionelles Obst, Gemüse und Getreide ist immer mit Schadstoffen belastet. Wobei ich unter Schadstoffen alles verstehe, was nicht ins Essen gehört. Für diese gibt es zwar Grenzwerte, so dass ein einzelner eigentlich keinen Schaden anrichten dürfte, aber wer kann schon sagen, was der Dauerkonsum aller möglichen Stoffe in Kombination bewirkt? Wenn Sie glauben, das wäre bestimmt ausreichend erforscht, liegen Sie leider falsch. Es gibt kaum Untersuchungen über die Wirkung verschiedener Stoffe in Kombination. Bei Fleisch ist es ähnlich. Puten werden von Lebensmittelchemikern gar scherzhaft als „wandelnde Apotheken“ bezeichnet.

Zusatzstoffe können dem Körper schaden oder auch nicht. Aber selbst wenn nicht, dann können sie trotzdem im Körper angelagert werden. Und zwar im Fettgewebe. Wenn viel davon einzulagern ist, versucht der Körper auch dafür mehr Fettgewebe aufzubauen. Oder sie verändern einfach den Stoffwechsel. Es ist bekannt, dass viele Stoffe wie Hormone wirken können. Sie greifen also in interne Abläufe im Körper ein. Langzeitfolgen sind unerforscht.

Bisher sind 40 Stoffe im Körper bekannt, die unseren Appetit und damit die Nahrungsaufnahme steuern. Dazu gehören Beispielsweise Insulin, Leptin oder Ghrenin. Auch kennt man bereits 200 Gene, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen. Ein höchst komplexer Prozess, den sich die Natur da ausgedacht hat. Und dann kommt die Industrie. Mit tausenden von künstlichen Stoffen greift sie darin ein. Langzeitauswirkungen auf die Gesundheit werden nicht untersucht. Treten welche in Erscheinung, werden sie abgestritten. Mit jedem neuen Industrielebensmittel steigt die Zahl ernährungsbedingter Erkrankungen. Diese Tatsache ist längst bewiesen. Ändern tut sich nichts.
Zudem sind Produkte der industriellen Landwirtschaft oft haltbar gemacht, sei es durch UV-Bestrahlung, Ozon-Dusche oder andere Verfahren. Das tötet alles ab, was nicht hineingehört – und das Lebensmittel gleich mit. Der Konsument merkt leider den Unterschied nicht so leicht, aber der Körper tut es sehr wohl. Tote Lebensmittel befriedigen den Appetit bei weitem weniger als lebendige.

Wie kann sich der Verbraucher nun aber schützen? Achten Sie möglichst auf natürliche Nahrung, im Optimalfall aus Bio-Landwirtschaft und nach Möglichkeit aus regionaler Herstellung. Verarbeitung ist übrigens durchaus erlaubt, bei manchen Produkten sogar Pflicht. Wer meint, sich mit rohen Körnern gesund zu ernähren, liegt nach neueren Erkenntnissen falsch. Es spricht auch nichts gegen Tiefkühlkost oder Fertig- bzw. Halbfertigprodukte – solange diese ohne Zusatzstoffe auskommen. Das gibt es nämlich.

Der wichtigste Grundsatz ist jedoch folgender: dem eigenen Appetit vertrauen. Dies bedeutet, essen, wenn man Hunger hat. Essen, auf was man Hunger hat. Darauf lässt sich zwar in einer Familie nicht immer Rücksicht nehmen, aber das ist auch nicht so schlimm. Ein gesunder Appetit gleicht das wieder aus. Stehen Sie jedoch zu Ihren Vorlieben. Sie haben sie nicht ohne Grund.

Verzichten müssen Sie auch nicht. Sie werden erstaunt sein, um wie viel besser ein leckerer Schweinebraten schmecken kann, wenn das Schwein mit Respekt aufgezogen wurde und die Soße nicht als Fertigware aus dem Päckchen kommt. Wer an solche Qualität gewöhnt ist, kann auf die üblichen Schnitzel aus dem Supermarkt gerne verzichten und wird Fastfood-Burger nur noch als Frechheit ansehen.

Übrigens ist auch Schokolade erlaubt – nur bitte ohne Zusatzstoffe! Sie werden feststellen, dass Ihre Schoko-Lust viel schneller gestillt sein wird. Mir reichen meistens zwei Stückchen Bio-Schokolade, während ich früher nach einer halben Tafel mit schlechtem Gewissen und größerem Appetit als vorher aufgehört habe. Wenn Ihnen das nicht reicht, dann wird Ihr Körper wohl gerade etwas benötigen, was in der Schokolade ist. Geben Sie es ihm.


Dieser Text ist aus der ersten Auflage des Buches "Leben ohne Diät" aus dem Jahr 2005.

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1.5. Der verwirrte Appetit 1.7. Was bewirkt das?
Inhaltsverzeichnis




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    Titel: Leben ohne Diät
   Preis: 16,80 Euro
    Autor: Horst Klier
   Verlag: BoD GmbH, Norderstedt
   ISBN: 978-3-8391-2507-6
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Creative Commons-Lizenzvertrag
Der Inhalt der ersten Auflage des Buches ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Leben ohne Diät ist CO2-Neutral
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